Category Archives: Rundbrief

Angedacht

“Vergesst die Gastfreundschaft nicht: denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.”

(Monatsspruch für Juni 2018, aus dem Brief an die Hebräer 13,2)

Liebe Leserinnen und Leser,

Wer das Leben in der Fremde kennt, kann hoffentlich eine Geschichte von ihr erzählen: der Gastfreundschaft. Die meisten Menschen aus unserer Gemeinde kamen einmal als Neue in diesem Land an. Von welchen Erfahrungen von Gastfreundschaft können wir uns gegenseitig erzählen?

In einer Zeit, in der wir von der “Flüchtlingskrise” sprechen und in der der “Nutzen” von internationalen Gemeinschaften diskutiert wird, ist das nicht nur ein Thema aus dem Privatleben, sondern hat auch gesellschaftliche Relevanz. Für die einen versteht sich Gastfreundschaft wie von selbst, andere tun sich damit schwerer. Wo aber beginnt eigentlich Gastfreundschaft und wem soll sie gelten? Da könnten die Meinungen sehr unterschiedlich sein.

Wer schon das Glück hatte, Gastfreundschaft in einer fremden Gesellschaft zu erleben, der kommt oft tief bewegt von ihrer bestechenden Einfachheit und Herzlichkeit zurück.

Gastfreundschaft ist vielleicht etwas, das man erlernt – wie eine Kunst, die jedem Menschen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Man lernt es durch Erfahrung am eigenen Leib. Ich erinnere mich daran, wie meine Freundin während des Studiums oft irgendwelche neuen Leute bei sich zum Essen einlud und bekochte. Ich fragte mich damals, ob das für sie nicht der reinste Stress sei! Aber das war nur mein Gefühl, bei ihr sah ich Eifer und Freude. Ich bewunderte sie dafür.

Mir kommt auch ein Wanderurlaub in den Sinn – mit Rucksack und Zelt auf einer beliebten spanischen Insel. Wie wir da verschwitzt und nach einem anstrengenden und heißen Tag plötzlich herein gebeten und bewirtet wurden. Sehr einfach. Aber köstlich. Köstlich auch, weil das ein so unverhofftes Geschenk war. Und was daraus für ein schöner Abend mit unseren Gastgebern wurde! Unvergesslich.

Gastfreundschaft kann man lernen. Sie versteht sich nicht von selbst. Offenbar auch in alten Zeiten nicht.

Schon im Alten Testament wird zur Gastfreundschaft gegenüber Fremden aufgefordert mit dem Hinweis auf die eigene Geschichte (“Gott… hat die Fremdlinge lieb… Darum sollt auch ihr die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland”, 5.Mose 10,18f).

Auch im Neuen Testament wird uns die Gastfreundschaft ans Herz gelegt (z.B. Matthäus 25,35; Römer 12,13; 1.Petrus 4,9). Gastfreundschaft (philoxenía) meint dabei nicht so sehr das Bewirten der eigenen Freunde, sondern tatsächlich die Aufnahme von Fremden, die bedürftig sind. Sie wird unterschieden von der Bruder- oder Nächstenliebe (philadelphía). Beide zusammen gehören zur Grundlage der jüdisch-christlichen Tradition. Die eine wirkt nach innen und hält die alltägliche Gemeinschaft zusammen, die andere öffnet diese nach außen und nimmt auch andere, fremde wahr – und erweitert so den Horizont.

Immer wieder aber scheint die Tugend der Gastfreundschaft vernachlässigt worden zu sein. Darum wird sie beworben und zwar in sehr kluger Weise. Denn die Aufforderung kommt nicht ohne den deutlichen Hinweis auf den Gewinn, der sich daraus möglicherweise ergibt. Denn: Alle Liebe findet ihren Lohn! Welche Ehre für das Haus und welch ein unschätzbarer Segen für seine Bewohner die Besucher mit sich bringen, stellt sich ja manchmal erst im Nachhinein heraus. Auch dazu gäbe es einige Geschichten zu erzählen. Vielleicht will eines ganz normalen Tages sogar Gott selbst durch seine Boten bei uns einkehren… Wer könnte dieses bestechende Argument ausschlagen?

Was aber lässt Menschen gastfreundlich sein?

Einen Schlüssel dazu finde ich in Martin Luthers Übersetzung dieser Stelle. Er übersetzt: “Gastfrei zu sein, vergesst nicht”. Es ist eine Frage der eigenen Freiheit.

Wer unfrei ist, innerlich oder äusserlich, wird andere nicht leicht bei sich einlassen können. Wer selbst zu matt und kaputt ist, dem fällt es schwer, noch für andere Raum zu finden. Wer eine eigene Notlage bewältigen muss und in Angst lebt, wird die Grenzen um sich herum enger ziehen.

Gastfreundschaft ist eine Art von Freiheit. Und wie eine Kunst, die man immer besser erlernen kann. Wenn ich noch freier werde von meinen manchmal zu hohen Ansprüchen mir selbst gegenüber, dann werde ich auch freier darin, meine Tür auf zu machen und zu sagen: “Tritt ein, bring Glück herein”!

Einen gesegneten Sommer mit reichlich Wärme, die Türen und Herzen öffnet, wünscht Ihre und Eure

Pfarrerin Susanne Fischer-Kremer

Rückblicke aus Kirchenvorstand und Synode

Der Kirchenvorstand traf sich Ende Februar wieder im Bishop Woodford House zu seiner jährlichen Klausurtagung. Neben den üblichen Aufgaben wie den Haushalt 2017 und das Budget für 2018 zu beschließen, beschäftigten sich die Kirchenvorstände damit, wie eine mögliche Stellenausschreibung aussehen könnte. Dies ist im Moment nicht aktuell, aber es war gut, sich einmal ohne Zeitdruck darüber auszutauschen. Ein wichtiges Thema bleibt unser Gemeindehaus und die Frage, wie wir nun, nach dem erfolgreichen Anbauprojekt, die Ideen für seine vermehrte Nutzung umsetzen können.

Vom 20.-22. April fand die diesjährige Synode in London statt. Während des traditionellen Empfangs in der deutschen Botschaft wurden Synodale und Gäste von der Kuratorin der Ausstellung Finchleystraße begrüßt. Diese Ausstellung zeigt Werke deutsch-jüdischer Künstler, die vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien flüchteten.

Nach einem Vortrag von Olaf Burghard über das diesjährige Synodenthema, Priestertum aller Gläubigen, beschäftigten sich die Synodalen in Gruppen mit diesem Thema, u.a. mit einer Bibelarbeit über 1. Petr. 2,1-10. Ebenso wurde über den Prädikantendienst gesprochen, der in vielen synodalen Gemeinden die Arbeit der hauptamtlichen Pfarrer unterstützt.

Neben den üblichen Berichten aus den Ausschüssen, dem Bericht des Seniors und des Synodalrates sowie des Schatzmeisters standen Wahlen zum Präsidium der Synode und zum Synodalrat auf der Tagesordnung. Nach dem Rücktritt der langjährigen Präses Annette Deprés und ihrer Stellvertreterin Anna Bülow wurden Hildegard O’Kane (Ostengland) und Helga Janzen (Aberdeen/Edinburgh) in diese Ämter gewählt. Anke Tabrah (Bournemouth) ist weiterhin Schriftführerin. Auch im Synodalrat gab es einige Veränderungen: Senior ist nun Pfarrerin Diemut Cramer (Manchester) und Sekretär Pfarrer Bernd Rapp (London-Ost). Die weiteren Mitglieder sind Pfarrer Georg Amann (London-West), Michaela Scheuermann-Freestone (Oxford) und Frauke Constable (St. Alban’s). Und schließlich wurde Klaus Becher (Christuskirche) im Amt des Schatzmeisters bestätigt.

Bei der Vorstellung des Synodalkonzeptes 2025 wurde deutlich, dass sowohl die einzelnen Gemeinden als auch die Pfarramtsbereiche immer wieder deutlich machen müssen, warum es wichtig ist, dass es deutschsprachige Gemeinden in Großbritannien gibt. Nur so werden die EKD und die Landeskirchen weiterhin bereit sein, Pfarrer zu entsenden.

Den Abschluss bildete der Gottesdienst in der Christuskirche mit der Einführung aller neuen Amtsträger. Die Predigt hielt OKR Christoph Ernst.

Hildegard O’Kane

General Data Protection Regulation (the “GDPR”)

Am 25. Mai 2018 tritt in Großbritannien ein neues Datenschutzgesetz in Kraft, General Data Protection Regulation (“GDPR”). Das erfordert auch von uns als Gemeinde eine Privacy Policy. Diese wurde vom Kirchenvorstand erarbeitet und ist auf der homepage einzusehen (im Bereich „Mitgliedschaft“). Außerdem ist es nötig, von denjenigen, die uns ihre Emailadresse gegeben haben, um über Veranstaltungen und Aktivitäten informiert zuwerden, einen ausdrücklichen consent zu bekommen, dass wir sie auch per Email kontaktieren dürfen. Diesen consent haben uns alle gegeben, die entweder ihre Mitgliedschaft oder ihr Interesse, den Gemeindebrief zu erhalten erklärt und dies auf dem entsprechenden Formular (auch auf der homepage zu finden) unterschrieben haben.

Alle anderen, von denen wir nur eine Emailadresse haben und keine entsprechende Erklärung, werden in der nächsten Zeit per Email um ihren Consent gebeten.

An der Kontaktpflege per Post oder Telefon, z.B. dem Zuschicken des Gemeindebriefs, ändert sich nichts.

Abschiede

Christus spricht: “Ich bin die Auferstehung und das Leben.”

(Johannesevangelium 11,25)

Christiane Maria Beaumont
10. November 1930, Berlin – 5. März 2018.

Martha Mitchell
23. Oktober 1920, Osnabrück – 21. März 2018, Cambridge, 97 Jahre

Charlotte Boggis-Clarke
7. März 1912, Schlüchtern (Hessen) – 27. März 2018, (Milton Keynes), 106 Jahre

Wir danken Gott für das Leben, das er schenkt, und beten um Trost für alle, die um ihre Lieben trauern.

“Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.” (Jesaja 66,13)

Christiane Maria Beaumont

Christiane was born in Berlin, Charlottenburg and came to the UK with her son in 1956 and eventually settled in Billericay, Essex. She was well known in Billericay and was seen as somewhat of a character and known by many as “Mrs B”.

She had a successful career working for more than 20 years as Technical Translator at Ford Motor Company, in Dunton. Christiane leaves behind 2 children and 5 grandchildren. She will be hugely missed.

Christian Beaumont

Martha Mitchell

Martha Sophie Lippek was born in Osnabruck on 23 October 1920 where she excelled at school in English. During her childhood, the church was already in the very heart of her life. It was a deep faith that would sustain her every day for the rest of her life. Being fluent in English, she worked for the British section of the local government in her city as the war finished and that is how she met her husband Stanley who was working there as a translator for the British army. Stanley would eventually return to complete his degree at Jesus College, Cambridge and when he became a German and French teacher at the Perse School a couple of years after the war, Martha then came over and they married in Stanley’s hometown of Bradford. Her parents were not allowed to travel and attend the wedding. In those early years in Cambridge, the German Lutheran community based around the church was a vital link with home. Martha had three children Martin, Alan and Janet and spent much of her life bringing them up. She was a devoted wife and loving mother. Christmases were always special, going to the Lutheran Church’s Christmas fairs, ensuring that St Nicholas’ Day was observed and keeping with tradition, opening some of the presents on Christmas Eve. German carols, of course, were sung! In 1966, Martha’s husband became the Housemaster at one of the Perse’s boarding houses in Glebe Road and it was here that she displayed her great kindness and fundamental goodness caring for young boys far away from home until Stanley died suddenly in 1975. She went on to become an auxiliary nurse at Addenbrooke’s and while still attending the church in Shaftesbury Road, she then became a regular worshipper at St James Church in Wulfstan Way where she was heavily involved in church life. She took great joy in seeing her children marry and she became a much-loved grandmother and great-grandmother. Martha was a very active and fit woman even into her 70s and 80s – even taking keep fit classes for the elderly!  – but then failing sight and lack of mobility kept her mainly housebound in the last decade of her life at her home in Stansgate Avenue, often listening to German stations on the radio. She died peacefully at Addenbrooke’s on March 21st aged 97 safe in the knowledge that God was calling her at last.

Alan Mitchell

Charlotte Boggis-Clarke

Charlotte (Lotte to her family) came to England from Germany in the early 1930’s, when her father’s death interrupted her university studies of Sport and Divinity.

She married Rev. Jack Boggis, and had four daughters.

During the war, her only contact with her mother in Germany was through the Red Cross in Switzerland. In the 50’s and 60’s, the family spent most summer holidays with their relations in Germany, where her daughters initially learnt German through contact with their many male cousins. Her only surviving daughter, Angela, is still in regular touch with several surviving German cousins. 

Lotte was widowed at 56, and later re-married to Prof. Malcolm Clarke. They moved to Spain for several years, where she mastered yet another foreign language.  After her divorce, she moved to a flat in the Old Print Works in Newport Pagnell.

She was a regular churchgoer at Newport Pagnell Parish Church, as well as the German Lutheran community in Cambridge. She was always very active – from cycling across the Alps during her university holidays to still swimming at family holidays well into her 90’s.

She lived independently in her flat until three years ago, when she moved into Bay House in Olney, where she was very well cared for.

She will be greatly missed by her daughter Angela, three grandchildren, and seven great-grandchildren.

Angela Croome

Vorankündigung

Gemeindeausflug in den Hafen – zur Seemannsmission in Tilbury

Nähere Informationen im nächsten Gemeindebrief. Vorerst bitte den Termin vormerken: Samstag, 8. September.

Passionsspiele 2020 in Oberammergau

Wer hätte Interesse daran, im Jahr 2020 mit nach Oberammergau zu fahren, um einmal die berühmten Passionsspiele anzuschauen? Es wäre schön, als eine kleine Gruppe der deutschsprachigen Gemeinde zusammen dorthin zu reisen, z.B. im Monat August.

Vorstellbar wäre, dass wir zwei Nächte in Oberammergau bleiben und am Tag dazwischen die Passionsspiele anschauen. Je nach Unterkunftsqualität könnte man Karte und Unterkunft zusammen für etwa 500 Euro bekommen. Nähere Informationen finden sich auch auf der Homepage. Da sich Gruppen schon in diesem Jahr anmelden können, sollten wir uns bald entscheiden, damit wir noch die besseren Preise bekommen.

Bitte melden Sie sich im Pfarramt bis zum 15. Juni 2018.

Karen Attar

Einladungen

Gemeindeversammlung/AGM am 24. Juni 2018 um 10.30h

Die Gemeindeversammlung ist die höchste Instanz unserer Gemeinde. Sie findet einmal im Jahr statt und bietet eine gute Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand des Lebens in unserer Gemeinde zu informieren und mit zu entscheiden. Jedes Gemeindemitglied hat Mitsprache- und Abstimmungsrecht.

Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

  • Feststellung der Anwesenheit
  • Feststellung der Tagesordnung
  • Protokoll der Gemeindeversammlung 2017
  • Bericht und Entlastung der Schatzmeisterin
  • Bericht und Entlastung des Kassenprüfers
  • Wahl des/der Kassenprüfers/in für die Jahresabrechnung 2018
  • Arbeitsbericht des Pfarrers
  • Kurzbericht von der Synode
  • Bericht der Trustees
  • Verschiedenes

Bitte kommen Sie und machen von Ihrem Mitspracherecht Gebrauch. Erst mit 25 anwesenden Mitgliedern ist die Gemeindeversammlung stimmberechtigt.

Music Mirrors – in Norwich am 30. Juni um 16h

Jeder kann erleben, wie ein paar Musiktöne eine ganze Welt von Erlebnissen und Gefühlen wachrufen und uns an Menschen, Orte und Zeiten erinnern, die lange in Vergessenheit geraten waren.

Erinnerungen können verblassen, das ist für die meisten ein normaler Teil des Alterns. Es geschieht aber auch durch Krankheit, Unfall oder Demenz.  Wenn wir jedoch Schlüsselerinnerungen unserer Lebensgeschichte rechtzeitig mit bestimmten Klängen und Musik verbinden, können sie am Leben erhalten werden.

Eine Hilfe dazu ist ein „Music Mirror“, in dem die individuellen Klänge, Musik oder Worte seines Lebens zu sehen bzw. zu hören sind. Die mit ihnen verbundenen positiven Erinnerungen können so wach gehalten werden.

Um einen Music Mirror zu gestalten, bedarf es keiner besonderen Ausbildung oder technischen Versiertheit. Man braucht nur etwas Zeit und jemanden, der einem zuhört, ein Freund, Nachbar oder Familienmitglied: es braucht nur Freundlichkeit und Mitgefühl.

Aus einer Themenliste (siehe unten)  wählt man vier oder fünf Erinnerungen aus, die eine Beziehung zu einer Musik oder bestimmten Klang haben. Jede Erinnerung wird mit einem kurzen Satz beschrieben. Danach sucht man den entsprechenden Klang oder die Musik (zB auf YouTube). Der YouTube-Link wird kopiert und neben dem Stichwort einfügt.  Diese Zusammenfassung ist schon der Music Mirror.

Ein Beispiel: Ich wuchs in der Nahe der des Flusses „Tyne“  auf und ging oft beim Klang des Nebelhorns schlafen. (Foghorn and Wave Sounds).

Man kann so einen Music Mirror dann ausdrucken und aufbewahren, vielleicht zusammen mit anderen persönlichen Informationen. Man kann ihn auch mit Familie und Bekannten teilen. Wenn es nötig werden sollte, kann er auch Teil eines Pflegeplans werden.
Man kann den Music Mirror auch auf der Internetseite  www.musicmirrors.co.uk speichern, geschützt mit einem Passwort.

……………………….

„Nachdenken über Klänge und Musik“ – ein paar Ideen (Themenliste):

  • Wo sind Sie aufgewachsen (Stadt, Land, Meer …). Geräusche Ihrer Kindheit
  • Musik im Haus – Mama, Papa und Familie
  • Ein Instrument spielen und singen – Sie oder andere Leute?
  • Reime, Straßenspiele
  • Ausgehen – Musik auf Autofahrten?
  • Schule
  • Kirche und Gottesdienst
  • Hören von Radio, Grammophon, Plattenspieler, Fernsehen
  • Musik die Sie mögen (Volksmusik, Pop, Jazz, Klassik, Musicals, Oper etc.)
  • Verbotene Musik!
  • Feierliche Anlässe – Weihnachten, Familienfeiern
  • Ihr Beruf/Arbeit
  • Ausgehen – die Filme, Konzerte …
  • Lieblingsmusikgruppen oder Lieder
  • Singen für die eigenen Kindern und / oder Enkel
  • Gibt es Geräusche/Musik, die Sie uberhaupt nicht hören mögen?

Möchten Sie auch einen eigenen Music Mirror bekommen und mitgestalten? In Norwich haben Sie dazu Gelegenheit beim Nachmittagsgottesdienst am Samstag, 30.Juni, um 16 Uhr in der Jessopp Road URC. Herzliche Einladung dazu!

Heather Edwards

Sommerfest am 8. Juli 2017 um 11h

Ein Höhepunkt unseres Gemeindejahres ist das Sommerfest im schönen Pfarrgarten.

Wir beginnen mit einem open-air Gottesdienst, musikalisch begleitet von unserer mittlerweile schon legendären “Lutherband.”

Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag in guter Gemeinschaft, auf Gespräche und Spiele – und gutes Essen. Für Gegrilltes ist gesorgt. Herzlich gebeten wird um leckeres Selbsgemachtes für ein buntes Buffet – und um den einen oder anderen selbstgebackenen Kuchen, für den unsere Gemeinde berühmt ist.

Vielen Dank für jeden Beitrag hier!

Fürs Aufbauen wird auch jede Hilfe gebraucht und ist herzlichst willkommen: am 7. Juli ab 10 Uhr. Vielen Dank!

Aus Essex kann wieder ein Bus zum Sommerfest organisiert werden. Bitte bei Interesse dazu bis zum 22. Juni im Gemeindebüro melden. Vielen Dank!

Sommerabend im Gemeindegarten am 17. August

Wer sich auch im Sommer mit der Gemeinde treffen möchte, kann das gerne tun! Wir wollen in diesem Jahr etwas neues ausprobieren: einen entspannten Sommerabend im Gemeindehaus und Garten: am Freitag, dem 17. August ab 18 Uhr.

Zu Essen gibt`s „bring&share: Also bitte etwas dafür mitbringen!

Familientag am 25. August 2018: in Orwell (South Cambridgshire)

Was wir in den vergangenen Jahren ausprobiert und gut gefunden haben, wollen wir auch in diesem Jahr wiederholen:

Ein freier Tag im Sommer! Gemeinsam spazieren gehen, die Natur entdecken, unterwegs eine Pause machen und picknicken. Wieder auseinandergehen mit Anregungen, vielleicht auch neuen Fragen, gestärkt durch Gemeinschaft.

So kann man einen freien Tag verbringen. Zeit kostbar werden lassen für Klein und Gross. Wer hat Zeit und Lust auf so einen Tag? Wir laden alle Gemeindeglieder aus allen Orten herzlich ein, allein oder als Familie:

Am Samstag, 25. August. Treffpunkt: 11h in Orwell.

Wir können entweder die schöne Gegend um das Dorf herum entdecken oder auch Wimpole Hall gemeinsam besuchen.

Bitte bis 20.August im Gemeindebüro anmelden. Alles Nähere besprechen wir dann.

Wir freuen uns drauf,

Susanne und Oliver Fischer

Kollektenzwecke

In Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen sammeln wir Kollekten:

im Juni für:

  • Behinderten-Arbeit
  • Cambridge PHAB (Physically Handicapped and Able-Bodied)
  • EACH (East Anglia Children’s Hospice)
  • Little Haven’s (Southend)

im Juli sammeln wir für die Aufgaben unserer Gemeinde.

Rückblicke

Konfirmation 2018

Am 13.Mai haben wir in Cambridge in einem festlichen die Konfirmation von Anna Nedden und Emanuel Fischer gefeiert.

In diesem Jahr dürfen wir sogar noch eine Konfirmation feiern: Laura Schormann aus Norwich bereitet sich auf ihre Einsegnung in November vor. Wir freuen uns darauf!

Kindergottesdienst-Seminar der Evangelischen Synode in Grossbritannien

Am letzten Wochenende im April fand das jährliche Seminar zur Kinderkircharbeit der Evangelischen Synode in London statt. Gut 20 Mitarbeiter aus allen Bereichen der Synode waren angereist. Besonders schön war dieses Mal, dass darunter auch fünf jugendliche Mitarbeiterinnen waren. Aus unserer Gemeinde waren wir mit vier Frauen vertreten. Im Mittelpunkt stand das Thema Kindergottesdienst mit älteren Kindern. Als Referent war Dirk Schliephake, Beauftragter für Kindergottesdienst der Ev.- luth. Landeskirche Hannovers angereist.

Am Freitag abend trafen wir uns im German YMCA. In der ersten Einheit beschäftigten wir uns mit den verschiedenen emotionalen Erfahrungen, die Kinder im Gottesdienst machen können. Am Samstag trafen wir uns dann in den einladenden Räumen von St. Marien. Wir lernten verschiedene Erzählmethoden kennen und hatten die Chance, einige davon auszuprobieren. Gedanken machten wir uns auch über die kreative Vertiefung der Geschichte. Wir hatten die Gelegenheit, uns über die besonderen Herausforderungen im Kindergottesdienst auszutauschen. Auch kam die persönliche Begegnung und das Essen nicht zu kurz. So kehren wir mit neuen Anregungen und Ideen nach Cambridge zurück und hoffen in der nächsten Zeit manches umsetzen zu können.

Dankbar können wir hier in Cambridge sein über die Anzahl der Kinder, die immer wieder zum Kindergottesdienst kommen. Meist sind 10 oder mehr Kinder dabei. Zur den besonderen “Familienkirchen” haben wir in der Regel über 30 Personen. Ein grosses Geschenk ist auch der Kreis an engagierten Mitarbeiterinnen für die regulären Kindergottesdienste. Im Moment sind das Susanne Fischer-Kremer, Susanne Guly, Uta Hill und Anne Schütz. Wir freuen uns auch, dass wir Jantje Technau neu in unserem Team begrüssen dürfen. Über weitere Mitarbeiter freuen wir uns jederzeit!

Susanne Guly