Category Archives: Rundbrief

Angedacht

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in der Menschen Herz gelegt, nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11 (Monatsspruch für September 2018).

Liebe Leserinnen und Leser,

das schönste Souvenir aus dem Sommerurlaub trage ich in mir. Wenn meine Gedanken aus dem Alltag abschweifen, entsteht vor meinem inneren  Auge eine Landschaft: knallblauer Himmel, riesige Berge, grüne Wiesen, tiefe Schluchten, kristallklares Wasser im Sonnenlicht. Und nachts ein so klares, tiefes und weites Firmament mit dem Licht des Mondes, dem roten Leuchten des Mars und unzähligen Sternen… . Ich staune, auch noch in der Erinnerung.

“Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet und die Erde ist voll deiner Güter” (Psalm 104,24)

Wie herrlich, wie unglaublich schön kann die Welt sein! Wie gern würde ich das wirklich fassen können – die Schönheit und das Leben und Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erden… . In solchen Momenten wird in mir eine Sehnsucht wach und auch ein Schmerz: ein Suchen über die Vergänglichkeit und die Zerbrechlichkeit unseres Lebens hinaus – nach Heilsein, nach Lebendigkeit, nach Liebe und Fülle. Nach Einssein, jenseits aller Gebrochenheit in der Welt und in mir selbst.

Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt, sagt der Prediger. Dieses Sehnen über alles Zeitliche, über alles Sichtbare und Vergängliche hinaus, das macht uns als Menschen aus. Die Schönheit erinnert uns auch an unsere Begrenztheit. Wir möchten so gern darüber hinaus: verstehen und erforschen, was das Ganze ist. Wir wollen wissen, woher alles kommt und wohin alles geht.  So sind wir Menschen: immer suchend, immer unterwegs.

Gott aber bleibt für uns unergründlich. “Wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so gross!“ (Psalm 139,17). Unergründlich sind auch wir selbst. Wir leben in der unruhigen Spannung zwischen Sehen und doch nicht Fassen können, zwischen Jetzt und Noch Nicht, zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit. Den Prediger bringt das zu dieser Weisheit: Der Mensch kommt erst dann in seinem Leben wirklich an, wenn er seine Grenzen anerkennt, wenn er seinen Platz akzeptiert – dass er Mensch ist und eben nicht Gott. Wenn er begreift, dass ihm seine Zeit geschenkt ist und er sie selber nicht in seiner Hand hält. Wenn er Anfang und Ende los lässt und sich mit der Mitte begnügt. Dann kann Vertrauen wachsen zu dem, der beides in seiner Hand hält: Zeit und Ewigkeit. Dann kann der Mensch ganz da sein und seine Zeit als Geschenk empfangen.

Jetzt und hier ist unsere Zeit zu leben. Wir dürfen unser Leben gestalten und alles Schöne geniessen. Und in Beidem, im Gestalten und im Genießen, kann auch ein bisschen “Ewigkeit” geschehen. In Beidem können wir Menschen uns mit dem ewigen Gott verbinden: Wenn wir diese Welt mit gestalten, wenn wir verantwortungsvoll mit der Schöpfung umgehen und uns allen Geschöpfen liebevoll zuwenden, haben wir Teil an Gottes Werk und Gottes Liebe. Wir lieben mit Gott mit und Gott liebt durch uns. Und auch wenn wir genießen, verbinden wir uns mit Gott. Indem wir unser Leben mit allen geschenkten Möglichkeiten aus Gottes Hand annehmen – dankbar für die Menschen, die uns durchs Leben begleiten, uns unterstützen, uns lieben, dankbar für die guten Dinge im Leben.

Sogar die Erschütterungen und Krisen können Zeiten sein, in denen etwas von Gottes Ewigkeit bei uns einbricht, auch wenn es sich erst einmal gar nicht so anfühlt. Seit Jesus Christus gestorben und auferstanden ist, wissen wir: Gerade hier ist Gott mit uns. Er leidet mit uns und auch wir leiden mit Gott mit. Da ist eine Hoffnung für jede aussichtslose Situation. Auch diese Hoffnung bedeutet Ewigkeit in unserer Zeit. Nicht als ein billiger Trost, sondern als Kraft für Veränderung.

Die Ewigkeit, die wir suchen – wir finden sie nicht am Anfang oder am Ende aller Dinge. Wir können sie nur mitten im Leben finden, weil der, der Zeit und Ewigkeit in seiner Hand hält, alles in seiner Hand hält, auch uns.

Für die kommenden Wochen auf dem Weg bis hin zum Ewigkeitssonntag wünsche ich Ihnen und Euch Momente voller Schönheit und Gottes reichen Segen,

Ihre und Eure

Susanne Fischer-Kremer

 

Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut.

(Augustinus)

 

Monatssprüche

Oktober

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir,

mein Seufzen war dir nicht verborgen.

Psalm 38,10

 

November

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,

von Gott aus dem Himmel herabkommen,

bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Offenbarung 21,2

 

Willkommen

Sie sind jederzeit herzlich in unserer Kirchengemeinde willkommen. Schön, wenn Sie bei uns etwas Heimat in der Fremde finden!

Wenn Sie Mitglied werden möchten, brauchen Sie das nur zu erklären. Ein Formular und weitere Informationen schicken wir ihnen gern per Post zu, sind aber auch auf unserer homepage zu finden: www.german-church.org/cambridge

Als Mitglied haben Sie Anspruch auf Amtshandlungen sowie aktives und passives Wahlrecht – und sind bereit, die Gemeinde zu unterstützen. Da wir hierzulande keinerlei Kirchensteuermittel erhalten, ist unsere Gemeinde komplett auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Wenn z.B. jedes Mitglied monatlich £25 geben würde, wäre unser Jahreshaushalt ausgeglichen. Vielen Dank, wenn Sie uns in diesen herausfordernden Zeiten unterstützen!

immer aktuell

Wenn Sie etwas auf dem Herzen haben und das einmal jemandem erzählen möchten, hören wir Ihnen gerne zu. Dazu kommen wir Sie auch besuchen, wenn Sie das wünschen. Bitte melden Sie sich bei uns.

Für Amtshandlungen (Taufe, Konfirmation, Hochzeit) bitte im Pfarramt melden und einen Termin vereinbaren. Selbstverständlich sind wir auch in Trauerfällen für Sie da.

Sie sind herzlich willkommen, auch selber mitzuarbeiten in der Gemeinde – zum Beispiel beim Kindergottesdienst, beim Küsterdienst, bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen. Einfach im Pfarramt anrufen oder mailen.

Vielen Dank!

Ihre

Pfarrerin Susanne Fischer-Kremer und Pfarrer Oliver Fischer        

 

Fahrtkosten werden erstattet

Sie möchten gern an einer Veranstaltung teilnehmen, können aber nicht aus eigenen Mitteln hinkommen und ein Taxi wär einfach zu teuer? Für diesen Fall ist vorgesorgt: es gibt einen Geldfonds, den seinerzeit Kaiser Wilhelm II. gestiftet hatte, zur Förderung der Seelsorge. Nur für diesen Zweck kann das Geld ausgegeben werden, also scheuen Sie sich bitte nicht, dies in Anspruch zu nehmen!

Ausblicke

Gemeindeausflug in den Hafen von Tilbury am 8. September

Möchten Sie die Seemannsmission einmal aus der Nähe kennen  lernen? Dann kommen Sie doch mit auf den Gemeindeausflug, der uns in den Hafen nach Tilbury führt. Seefahrerdiakon Mark Möller wird uns dort im Seafarers Centre empfangen und über seine Arbeit berichten. Anschließend gibt es eine Rundfahrt durch den wichtigsten Hafen für London.

Zum Mittagessen setzen wir dann mit der Fähre nach Gravesend über. Dort können wir noch einen der größten Sikh Tempel des Landes besichtigen, namens “Guru Nanak Barbar Gurdwara.” Schließlich werden wir der berühmten „Indianerprinzessin“ Pocahontas einen Besuch abstatten, die 1617 am englischen Hof von King James persönlich empfangen wurde. Ihre Rückreise nach Amerika konnte sie schließlich nur noch beginnen. Noch in England starb sie auf dem Schiff und wurde in Gravesend bestattet.

Kommen Sie mit? Dann bitte im Pfarramt bis Dienstag, 4. September anmelden!

  • Für den Hafenbesuch müssen wir uns mit Namen und einer Foto-ID anmelden. Bitte eine Kopie per Post ans Pfarramt schicken – oder eingescannt als Email an: cambridge@german-church.org
  • Für den Besuch im Sikh Tempel bitte einen Schal oder ein Tuch zur Kopfbedeckung mitbringen.
  • Bitte auch angeben, ob eine Mitfahrgelegenheit gebraucht wird – oder ob noch Plätze im eigenen Auto frei sind.

Treffpunkt: um 11h im London Tilbury Seafarers Centre.

Nach dem Kontrollpunkt an der Hafeneinfahrt bis zum ersten Kreisverkehr fahren, dort links abfahren, in einer langen Linkskurve wieder links abbiegen zum Parkplatz vor dem Seafarers Centre (Postcode RM18 7EH, bringt aber nur grob aufs Hafengelände).

Kostenbeitrag: ca. £8, plus Ausgaben fürs eigene Mittagessen.

MUSIC MIRRORS in Cambridge – am 28.Oktober 2018

In der letzten Ausgabe unseres Gemeindebriefes berichtete Heather Edwards aus Norwich über das Projekt „Music Mirrors“ (auch zu finden unter „www.musicmirrors.co.uk“). Sie selbst hat die Idee dazu entwickelt, die inzwischen u.a. von der europäischen Alzheimer-Forschung aufgenommen wurde. An der Züricher Universität laufen seit einem Jahr Studien zu diesem Projekt und es gibt bereits positive Ergebnisse. Music Mirrors ist interessant für alle, die die sich gern erinnern und sich vorstellen können, eigene Erinnerungen mit Klängen und/ oder mit Musik zu verbinden und so lebendig zu halten.

In einer schönen Andacht mit anschliessender Gesprächsrunde haben wir in Norwich am 30. Juni die Biographie-Arbeit mit Music Mirrors kennen gelernt. Wir freuen uns sehr darüber, dass Heather gern bereit ist, auch uns in Cambridge dieses interessante Projekt vorzustellen.

HERZLICHE EINLADUNG zum Gottesdienst mit Music Mirrors in Cambridge, am Sonntag, den 28.Oktober 2018 um 10.30 Uhr!

Es fließt mir das Herz über vor Dankbarkeit gegen die Musik,

die mich so oft erquickt und aus großen Nöten rettet.

Martin Luther

Erinnern ans Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren – am Remembrance Day, 11. November 2018

2018 jährt sich zum 100. Mal die Unterzeichnung des Waffenstillstands im Wald von Compiègne am Vormittag des 11. November 1918 und damit das Ende des Ersten Weltkriegs. Seine Bilanz: 8,5 Millionen Tote, mehr als 21 Millionen Verwundete, die Verwüstung ganzer Landstriche und mit dem Zusammenbruch der Imperien eine tiefgreifende Umwälzung der politischen Machtstrukturen auf dem europäischen Festland.

So unterschiedlich in den einzelnen Ländern das Gedenken an den großen Krieg, seine Ursachen und Folgen auch aussehen mag – wie wir das hierzulande immer wieder sehr deutlich erleben – kann das gemeinsame Genken und v.a. das Gebet für den Frieden doch verbinden.

Darum wollen wir gemeinsam mit anderen Kirchen in Cambridge der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken und um Frieden beten – in einem ökumenischen Abendgottesdienst in unserem Gemeindehaus am 11. November um 18 Uhr.

Kollektenzwecke

In jedem Gottesdienst sammeln wir Kollekten:

  • im September für die Arbeit für Flüchtlinge auf dem Gebiet unserer Gemeinde (den Suffolk Refugee Support in Ipswich, Women’s Refuge in Bedford und den Medaille Trust),
  • im Oktober für die Aufgaben unserer Gemeinde, die für ihre finanzielles Überleben komplett auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen ist,
  • und im November für die Arbeit für Obdachlose und Families in Need (Jimmy’s Nightshelter in Cambridge, St Martin’s Housing Trust in Norwich, Iceni in Ipswich, CHESS in Chelmsford)

Gottesdienste zu Erntedank feiern wir

  • in Flitwick am 27. September,
  • in Essex am 29. September,
  • in Ipswich am 7. Oktober,
  • in  Norwich am 5. Oktober,
  • in Bury St. Edmunds am 7. Oktober,
  • in Cambridge am 14. Oktober, mit anschließender Versteigerung der Erntegaben – bitte auch etwas zum Mittagsbuffet mitbringen, vielen Dank!

Bitte bringen Sie Ihre Gaben reichlich mit. Vielen Dank!

Bibelstunden in Bury St.Edmunds und Ipswich

In Ipswich finden Bibelstunden am Mittwoch, dem 26. September, und am Donnerstag, dem 15. November statt, jeweils um 10.30 Uhr bei Irmhild Jacyna.

Zeit und Ort für eine Bibelstunde in Bury St. Edmunds wird noch bekannt gegeben.

Adventskränze binden

Zur Vorbereitung unseres beliebten Adventsmarktes wollen wir in schöner Tradition aus selbst geschnittenen Tannenzweigen Adventskränze binden: nach dem Gottesdienst am Ewigkeitssonntag, dem 25. November, um 10.30h. Wir freuen uns darauf!

Damit das statt finden kann, brauchen wir Helfende, die am Freitag zuvor, 23. November, vormittags mit nach Thetford Forest fahren und im Wald Zweige schneiden. Bitte im Pfarramt melden! Vielen Dank.

Der Adventsmarkt findet am Ersten Advent, dem 2. Dezember im Gemeindehaus und -garten statt. Um 14 UHR geht’s los. Es gibt selbst geflochtene Adventskränze, Kerzen und Schmuck dazu; ein paar Verkaufsstände – deutsche Bücher, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, draußen Glühwein und Punsch. Ob wir dieses Jahr mangels Helfender auf den Grill verzichten müssen, werden wir im Kirchenvorstand besprechen.

Gegen 16 Uhr Abschluss mit einem deutsch-englischen Carol Singing bei Kerzenschein.

Herzliche Einladung!

Schenk uns Zeit! Schenk uns Zeit,

Zeit aus deiner Ewigkeit!

 

Zeit zum Nehmen, Zeit zum Geben,

Zeit zum Miteinanderleben.

 

Zeit zum Trinken, Zeit zum Essen,

Zeit, um keinen zu vergessen.

 

Zeit zum Beten, Zeit zum Klagen,

Zeit, dir Gott, auch Dank zu sagen.

 

Schenk uns Zeit! Schenk uns Zeit,

Zeit aus deiner Ewigkeit!

 

Rudolf Krenzer

Angedacht

“Vergesst die Gastfreundschaft nicht: denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.”

(Monatsspruch für Juni 2018, aus dem Brief an die Hebräer 13,2)

Liebe Leserinnen und Leser,

Wer das Leben in der Fremde kennt, kann hoffentlich eine Geschichte von ihr erzählen: der Gastfreundschaft. Die meisten Menschen aus unserer Gemeinde kamen einmal als Neue in diesem Land an. Von welchen Erfahrungen von Gastfreundschaft können wir uns gegenseitig erzählen?

In einer Zeit, in der wir von der “Flüchtlingskrise” sprechen und in der der “Nutzen” von internationalen Gemeinschaften diskutiert wird, ist das nicht nur ein Thema aus dem Privatleben, sondern hat auch gesellschaftliche Relevanz. Für die einen versteht sich Gastfreundschaft wie von selbst, andere tun sich damit schwerer. Wo aber beginnt eigentlich Gastfreundschaft und wem soll sie gelten? Da könnten die Meinungen sehr unterschiedlich sein.

Wer schon das Glück hatte, Gastfreundschaft in einer fremden Gesellschaft zu erleben, der kommt oft tief bewegt von ihrer bestechenden Einfachheit und Herzlichkeit zurück.

Gastfreundschaft ist vielleicht etwas, das man erlernt – wie eine Kunst, die jedem Menschen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Man lernt es durch Erfahrung am eigenen Leib. Ich erinnere mich daran, wie meine Freundin während des Studiums oft irgendwelche neuen Leute bei sich zum Essen einlud und bekochte. Ich fragte mich damals, ob das für sie nicht der reinste Stress sei! Aber das war nur mein Gefühl, bei ihr sah ich Eifer und Freude. Ich bewunderte sie dafür.

Mir kommt auch ein Wanderurlaub in den Sinn – mit Rucksack und Zelt auf einer beliebten spanischen Insel. Wie wir da verschwitzt und nach einem anstrengenden und heißen Tag plötzlich herein gebeten und bewirtet wurden. Sehr einfach. Aber köstlich. Köstlich auch, weil das ein so unverhofftes Geschenk war. Und was daraus für ein schöner Abend mit unseren Gastgebern wurde! Unvergesslich.

Gastfreundschaft kann man lernen. Sie versteht sich nicht von selbst. Offenbar auch in alten Zeiten nicht.

Schon im Alten Testament wird zur Gastfreundschaft gegenüber Fremden aufgefordert mit dem Hinweis auf die eigene Geschichte (“Gott… hat die Fremdlinge lieb… Darum sollt auch ihr die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland”, 5.Mose 10,18f).

Auch im Neuen Testament wird uns die Gastfreundschaft ans Herz gelegt (z.B. Matthäus 25,35; Römer 12,13; 1.Petrus 4,9). Gastfreundschaft (philoxenía) meint dabei nicht so sehr das Bewirten der eigenen Freunde, sondern tatsächlich die Aufnahme von Fremden, die bedürftig sind. Sie wird unterschieden von der Bruder- oder Nächstenliebe (philadelphía). Beide zusammen gehören zur Grundlage der jüdisch-christlichen Tradition. Die eine wirkt nach innen und hält die alltägliche Gemeinschaft zusammen, die andere öffnet diese nach außen und nimmt auch andere, fremde wahr – und erweitert so den Horizont.

Immer wieder aber scheint die Tugend der Gastfreundschaft vernachlässigt worden zu sein. Darum wird sie beworben und zwar in sehr kluger Weise. Denn die Aufforderung kommt nicht ohne den deutlichen Hinweis auf den Gewinn, der sich daraus möglicherweise ergibt. Denn: Alle Liebe findet ihren Lohn! Welche Ehre für das Haus und welch ein unschätzbarer Segen für seine Bewohner die Besucher mit sich bringen, stellt sich ja manchmal erst im Nachhinein heraus. Auch dazu gäbe es einige Geschichten zu erzählen. Vielleicht will eines ganz normalen Tages sogar Gott selbst durch seine Boten bei uns einkehren… Wer könnte dieses bestechende Argument ausschlagen?

Was aber lässt Menschen gastfreundlich sein?

Einen Schlüssel dazu finde ich in Martin Luthers Übersetzung dieser Stelle. Er übersetzt: “Gastfrei zu sein, vergesst nicht”. Es ist eine Frage der eigenen Freiheit.

Wer unfrei ist, innerlich oder äusserlich, wird andere nicht leicht bei sich einlassen können. Wer selbst zu matt und kaputt ist, dem fällt es schwer, noch für andere Raum zu finden. Wer eine eigene Notlage bewältigen muss und in Angst lebt, wird die Grenzen um sich herum enger ziehen.

Gastfreundschaft ist eine Art von Freiheit. Und wie eine Kunst, die man immer besser erlernen kann. Wenn ich noch freier werde von meinen manchmal zu hohen Ansprüchen mir selbst gegenüber, dann werde ich auch freier darin, meine Tür auf zu machen und zu sagen: “Tritt ein, bring Glück herein”!

Einen gesegneten Sommer mit reichlich Wärme, die Türen und Herzen öffnet, wünscht Ihre und Eure

Pfarrerin Susanne Fischer-Kremer

Rückblicke aus Kirchenvorstand und Synode

Der Kirchenvorstand traf sich Ende Februar wieder im Bishop Woodford House zu seiner jährlichen Klausurtagung. Neben den üblichen Aufgaben wie den Haushalt 2017 und das Budget für 2018 zu beschließen, beschäftigten sich die Kirchenvorstände damit, wie eine mögliche Stellenausschreibung aussehen könnte. Dies ist im Moment nicht aktuell, aber es war gut, sich einmal ohne Zeitdruck darüber auszutauschen. Ein wichtiges Thema bleibt unser Gemeindehaus und die Frage, wie wir nun, nach dem erfolgreichen Anbauprojekt, die Ideen für seine vermehrte Nutzung umsetzen können.

Vom 20.-22. April fand die diesjährige Synode in London statt. Während des traditionellen Empfangs in der deutschen Botschaft wurden Synodale und Gäste von der Kuratorin der Ausstellung Finchleystraße begrüßt. Diese Ausstellung zeigt Werke deutsch-jüdischer Künstler, die vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien flüchteten.

Nach einem Vortrag von Olaf Burghard über das diesjährige Synodenthema, Priestertum aller Gläubigen, beschäftigten sich die Synodalen in Gruppen mit diesem Thema, u.a. mit einer Bibelarbeit über 1. Petr. 2,1-10. Ebenso wurde über den Prädikantendienst gesprochen, der in vielen synodalen Gemeinden die Arbeit der hauptamtlichen Pfarrer unterstützt.

Neben den üblichen Berichten aus den Ausschüssen, dem Bericht des Seniors und des Synodalrates sowie des Schatzmeisters standen Wahlen zum Präsidium der Synode und zum Synodalrat auf der Tagesordnung. Nach dem Rücktritt der langjährigen Präses Annette Deprés und ihrer Stellvertreterin Anna Bülow wurden Hildegard O’Kane (Ostengland) und Helga Janzen (Aberdeen/Edinburgh) in diese Ämter gewählt. Anke Tabrah (Bournemouth) ist weiterhin Schriftführerin. Auch im Synodalrat gab es einige Veränderungen: Senior ist nun Pfarrerin Diemut Cramer (Manchester) und Sekretär Pfarrer Bernd Rapp (London-Ost). Die weiteren Mitglieder sind Pfarrer Georg Amann (London-West), Michaela Scheuermann-Freestone (Oxford) und Frauke Constable (St. Alban’s). Und schließlich wurde Klaus Becher (Christuskirche) im Amt des Schatzmeisters bestätigt.

Bei der Vorstellung des Synodalkonzeptes 2025 wurde deutlich, dass sowohl die einzelnen Gemeinden als auch die Pfarramtsbereiche immer wieder deutlich machen müssen, warum es wichtig ist, dass es deutschsprachige Gemeinden in Großbritannien gibt. Nur so werden die EKD und die Landeskirchen weiterhin bereit sein, Pfarrer zu entsenden.

Den Abschluss bildete der Gottesdienst in der Christuskirche mit der Einführung aller neuen Amtsträger. Die Predigt hielt OKR Christoph Ernst.

Hildegard O’Kane

General Data Protection Regulation (the “GDPR”)

Am 25. Mai 2018 tritt in Großbritannien ein neues Datenschutzgesetz in Kraft, General Data Protection Regulation (“GDPR”). Das erfordert auch von uns als Gemeinde eine Privacy Policy. Diese wurde vom Kirchenvorstand erarbeitet und ist auf der homepage einzusehen (im Bereich „Mitgliedschaft“). Außerdem ist es nötig, von denjenigen, die uns ihre Emailadresse gegeben haben, um über Veranstaltungen und Aktivitäten informiert zuwerden, einen ausdrücklichen consent zu bekommen, dass wir sie auch per Email kontaktieren dürfen. Diesen consent haben uns alle gegeben, die entweder ihre Mitgliedschaft oder ihr Interesse, den Gemeindebrief zu erhalten erklärt und dies auf dem entsprechenden Formular (auch auf der homepage zu finden) unterschrieben haben.

Alle anderen, von denen wir nur eine Emailadresse haben und keine entsprechende Erklärung, werden in der nächsten Zeit per Email um ihren Consent gebeten.

An der Kontaktpflege per Post oder Telefon, z.B. dem Zuschicken des Gemeindebriefs, ändert sich nichts.

Abschiede

Christus spricht: “Ich bin die Auferstehung und das Leben.”

(Johannesevangelium 11,25)

Christiane Maria Beaumont
10. November 1930, Berlin – 5. März 2018.

Martha Mitchell
23. Oktober 1920, Osnabrück – 21. März 2018, Cambridge, 97 Jahre

Charlotte Boggis-Clarke
7. März 1912, Schlüchtern (Hessen) – 27. März 2018, (Milton Keynes), 106 Jahre

Wir danken Gott für das Leben, das er schenkt, und beten um Trost für alle, die um ihre Lieben trauern.

“Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.” (Jesaja 66,13)

Christiane Maria Beaumont

Christiane was born in Berlin, Charlottenburg and came to the UK with her son in 1956 and eventually settled in Billericay, Essex. She was well known in Billericay and was seen as somewhat of a character and known by many as “Mrs B”.

She had a successful career working for more than 20 years as Technical Translator at Ford Motor Company, in Dunton. Christiane leaves behind 2 children and 5 grandchildren. She will be hugely missed.

Christian Beaumont

Martha Mitchell

Martha Sophie Lippek was born in Osnabruck on 23 October 1920 where she excelled at school in English. During her childhood, the church was already in the very heart of her life. It was a deep faith that would sustain her every day for the rest of her life. Being fluent in English, she worked for the British section of the local government in her city as the war finished and that is how she met her husband Stanley who was working there as a translator for the British army. Stanley would eventually return to complete his degree at Jesus College, Cambridge and when he became a German and French teacher at the Perse School a couple of years after the war, Martha then came over and they married in Stanley’s hometown of Bradford. Her parents were not allowed to travel and attend the wedding. In those early years in Cambridge, the German Lutheran community based around the church was a vital link with home. Martha had three children Martin, Alan and Janet and spent much of her life bringing them up. She was a devoted wife and loving mother. Christmases were always special, going to the Lutheran Church’s Christmas fairs, ensuring that St Nicholas’ Day was observed and keeping with tradition, opening some of the presents on Christmas Eve. German carols, of course, were sung! In 1966, Martha’s husband became the Housemaster at one of the Perse’s boarding houses in Glebe Road and it was here that she displayed her great kindness and fundamental goodness caring for young boys far away from home until Stanley died suddenly in 1975. She went on to become an auxiliary nurse at Addenbrooke’s and while still attending the church in Shaftesbury Road, she then became a regular worshipper at St James Church in Wulfstan Way where she was heavily involved in church life. She took great joy in seeing her children marry and she became a much-loved grandmother and great-grandmother. Martha was a very active and fit woman even into her 70s and 80s – even taking keep fit classes for the elderly!  – but then failing sight and lack of mobility kept her mainly housebound in the last decade of her life at her home in Stansgate Avenue, often listening to German stations on the radio. She died peacefully at Addenbrooke’s on March 21st aged 97 safe in the knowledge that God was calling her at last.

Alan Mitchell

Charlotte Boggis-Clarke

Charlotte (Lotte to her family) came to England from Germany in the early 1930’s, when her father’s death interrupted her university studies of Sport and Divinity.

She married Rev. Jack Boggis, and had four daughters.

During the war, her only contact with her mother in Germany was through the Red Cross in Switzerland. In the 50’s and 60’s, the family spent most summer holidays with their relations in Germany, where her daughters initially learnt German through contact with their many male cousins. Her only surviving daughter, Angela, is still in regular touch with several surviving German cousins. 

Lotte was widowed at 56, and later re-married to Prof. Malcolm Clarke. They moved to Spain for several years, where she mastered yet another foreign language.  After her divorce, she moved to a flat in the Old Print Works in Newport Pagnell.

She was a regular churchgoer at Newport Pagnell Parish Church, as well as the German Lutheran community in Cambridge. She was always very active – from cycling across the Alps during her university holidays to still swimming at family holidays well into her 90’s.

She lived independently in her flat until three years ago, when she moved into Bay House in Olney, where she was very well cared for.

She will be greatly missed by her daughter Angela, three grandchildren, and seven great-grandchildren.

Angela Croome

Vorankündigung

Gemeindeausflug in den Hafen – zur Seemannsmission in Tilbury

Nähere Informationen im nächsten Gemeindebrief. Vorerst bitte den Termin vormerken: Samstag, 8. September.

Passionsspiele 2020 in Oberammergau

Wer hätte Interesse daran, im Jahr 2020 mit nach Oberammergau zu fahren, um einmal die berühmten Passionsspiele anzuschauen? Es wäre schön, als eine kleine Gruppe der deutschsprachigen Gemeinde zusammen dorthin zu reisen, z.B. im Monat August.

Vorstellbar wäre, dass wir zwei Nächte in Oberammergau bleiben und am Tag dazwischen die Passionsspiele anschauen. Je nach Unterkunftsqualität könnte man Karte und Unterkunft zusammen für etwa 500 Euro bekommen. Nähere Informationen finden sich auch auf der Homepage. Da sich Gruppen schon in diesem Jahr anmelden können, sollten wir uns bald entscheiden, damit wir noch die besseren Preise bekommen.

Bitte melden Sie sich im Pfarramt bis zum 15. Juni 2018.

Karen Attar

Einladungen

Gemeindeversammlung/AGM am 24. Juni 2018 um 10.30h

Die Gemeindeversammlung ist die höchste Instanz unserer Gemeinde. Sie findet einmal im Jahr statt und bietet eine gute Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand des Lebens in unserer Gemeinde zu informieren und mit zu entscheiden. Jedes Gemeindemitglied hat Mitsprache- und Abstimmungsrecht.

Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

  • Feststellung der Anwesenheit
  • Feststellung der Tagesordnung
  • Protokoll der Gemeindeversammlung 2017
  • Bericht und Entlastung der Schatzmeisterin
  • Bericht und Entlastung des Kassenprüfers
  • Wahl des/der Kassenprüfers/in für die Jahresabrechnung 2018
  • Arbeitsbericht des Pfarrers
  • Kurzbericht von der Synode
  • Bericht der Trustees
  • Verschiedenes

Bitte kommen Sie und machen von Ihrem Mitspracherecht Gebrauch. Erst mit 25 anwesenden Mitgliedern ist die Gemeindeversammlung stimmberechtigt.

Music Mirrors – in Norwich am 30. Juni um 16h

Jeder kann erleben, wie ein paar Musiktöne eine ganze Welt von Erlebnissen und Gefühlen wachrufen und uns an Menschen, Orte und Zeiten erinnern, die lange in Vergessenheit geraten waren.

Erinnerungen können verblassen, das ist für die meisten ein normaler Teil des Alterns. Es geschieht aber auch durch Krankheit, Unfall oder Demenz.  Wenn wir jedoch Schlüsselerinnerungen unserer Lebensgeschichte rechtzeitig mit bestimmten Klängen und Musik verbinden, können sie am Leben erhalten werden.

Eine Hilfe dazu ist ein „Music Mirror“, in dem die individuellen Klänge, Musik oder Worte seines Lebens zu sehen bzw. zu hören sind. Die mit ihnen verbundenen positiven Erinnerungen können so wach gehalten werden.

Um einen Music Mirror zu gestalten, bedarf es keiner besonderen Ausbildung oder technischen Versiertheit. Man braucht nur etwas Zeit und jemanden, der einem zuhört, ein Freund, Nachbar oder Familienmitglied: es braucht nur Freundlichkeit und Mitgefühl.

Aus einer Themenliste (siehe unten)  wählt man vier oder fünf Erinnerungen aus, die eine Beziehung zu einer Musik oder bestimmten Klang haben. Jede Erinnerung wird mit einem kurzen Satz beschrieben. Danach sucht man den entsprechenden Klang oder die Musik (zB auf YouTube). Der YouTube-Link wird kopiert und neben dem Stichwort einfügt.  Diese Zusammenfassung ist schon der Music Mirror.

Ein Beispiel: Ich wuchs in der Nahe der des Flusses „Tyne“  auf und ging oft beim Klang des Nebelhorns schlafen. (Foghorn and Wave Sounds).

Man kann so einen Music Mirror dann ausdrucken und aufbewahren, vielleicht zusammen mit anderen persönlichen Informationen. Man kann ihn auch mit Familie und Bekannten teilen. Wenn es nötig werden sollte, kann er auch Teil eines Pflegeplans werden.
Man kann den Music Mirror auch auf der Internetseite  www.musicmirrors.co.uk speichern, geschützt mit einem Passwort.

……………………….

„Nachdenken über Klänge und Musik“ – ein paar Ideen (Themenliste):

  • Wo sind Sie aufgewachsen (Stadt, Land, Meer …). Geräusche Ihrer Kindheit
  • Musik im Haus – Mama, Papa und Familie
  • Ein Instrument spielen und singen – Sie oder andere Leute?
  • Reime, Straßenspiele
  • Ausgehen – Musik auf Autofahrten?
  • Schule
  • Kirche und Gottesdienst
  • Hören von Radio, Grammophon, Plattenspieler, Fernsehen
  • Musik die Sie mögen (Volksmusik, Pop, Jazz, Klassik, Musicals, Oper etc.)
  • Verbotene Musik!
  • Feierliche Anlässe – Weihnachten, Familienfeiern
  • Ihr Beruf/Arbeit
  • Ausgehen – die Filme, Konzerte …
  • Lieblingsmusikgruppen oder Lieder
  • Singen für die eigenen Kindern und / oder Enkel
  • Gibt es Geräusche/Musik, die Sie uberhaupt nicht hören mögen?

Möchten Sie auch einen eigenen Music Mirror bekommen und mitgestalten? In Norwich haben Sie dazu Gelegenheit beim Nachmittagsgottesdienst am Samstag, 30.Juni, um 16 Uhr in der Jessopp Road URC. Herzliche Einladung dazu!

Heather Edwards

Sommerfest am 8. Juli 2017 um 11h

Ein Höhepunkt unseres Gemeindejahres ist das Sommerfest im schönen Pfarrgarten.

Wir beginnen mit einem open-air Gottesdienst, musikalisch begleitet von unserer mittlerweile schon legendären “Lutherband.”

Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag in guter Gemeinschaft, auf Gespräche und Spiele – und gutes Essen. Für Gegrilltes ist gesorgt. Herzlich gebeten wird um leckeres Selbsgemachtes für ein buntes Buffet – und um den einen oder anderen selbstgebackenen Kuchen, für den unsere Gemeinde berühmt ist.

Vielen Dank für jeden Beitrag hier!

Fürs Aufbauen wird auch jede Hilfe gebraucht und ist herzlichst willkommen: am 7. Juli ab 10 Uhr. Vielen Dank!

Aus Essex kann wieder ein Bus zum Sommerfest organisiert werden. Bitte bei Interesse dazu bis zum 22. Juni im Gemeindebüro melden. Vielen Dank!

Sommerabend im Gemeindegarten am 17. August

Wer sich auch im Sommer mit der Gemeinde treffen möchte, kann das gerne tun! Wir wollen in diesem Jahr etwas neues ausprobieren: einen entspannten Sommerabend im Gemeindehaus und Garten: am Freitag, dem 17. August ab 18 Uhr.

Zu Essen gibt`s „bring&share: Also bitte etwas dafür mitbringen!

Familientag am 25. August 2018: in Orwell (South Cambridgshire)

Was wir in den vergangenen Jahren ausprobiert und gut gefunden haben, wollen wir auch in diesem Jahr wiederholen:

Ein freier Tag im Sommer! Gemeinsam spazieren gehen, die Natur entdecken, unterwegs eine Pause machen und picknicken. Wieder auseinandergehen mit Anregungen, vielleicht auch neuen Fragen, gestärkt durch Gemeinschaft.

So kann man einen freien Tag verbringen. Zeit kostbar werden lassen für Klein und Gross. Wer hat Zeit und Lust auf so einen Tag? Wir laden alle Gemeindeglieder aus allen Orten herzlich ein, allein oder als Familie:

Am Samstag, 25. August. Treffpunkt: 11h in Orwell.

Wir können entweder die schöne Gegend um das Dorf herum entdecken oder auch Wimpole Hall gemeinsam besuchen.

Bitte bis 20.August im Gemeindebüro anmelden. Alles Nähere besprechen wir dann.

Wir freuen uns drauf,

Susanne und Oliver Fischer

Kollektenzwecke

In Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen sammeln wir Kollekten:

im Juni für:

  • Behinderten-Arbeit
  • Cambridge PHAB (Physically Handicapped and Able-Bodied)
  • EACH (East Anglia Children’s Hospice)
  • Little Haven’s (Southend)

im Juli sammeln wir für die Aufgaben unserer Gemeinde.

Rückblicke

Konfirmation 2018

Am 13.Mai haben wir in Cambridge in einem festlichen die Konfirmation von Anna Nedden und Emanuel Fischer gefeiert.

In diesem Jahr dürfen wir sogar noch eine Konfirmation feiern: Laura Schormann aus Norwich bereitet sich auf ihre Einsegnung in November vor. Wir freuen uns darauf!

Kindergottesdienst-Seminar der Evangelischen Synode in Grossbritannien

Am letzten Wochenende im April fand das jährliche Seminar zur Kinderkircharbeit der Evangelischen Synode in London statt. Gut 20 Mitarbeiter aus allen Bereichen der Synode waren angereist. Besonders schön war dieses Mal, dass darunter auch fünf jugendliche Mitarbeiterinnen waren. Aus unserer Gemeinde waren wir mit vier Frauen vertreten. Im Mittelpunkt stand das Thema Kindergottesdienst mit älteren Kindern. Als Referent war Dirk Schliephake, Beauftragter für Kindergottesdienst der Ev.- luth. Landeskirche Hannovers angereist.

Am Freitag abend trafen wir uns im German YMCA. In der ersten Einheit beschäftigten wir uns mit den verschiedenen emotionalen Erfahrungen, die Kinder im Gottesdienst machen können. Am Samstag trafen wir uns dann in den einladenden Räumen von St. Marien. Wir lernten verschiedene Erzählmethoden kennen und hatten die Chance, einige davon auszuprobieren. Gedanken machten wir uns auch über die kreative Vertiefung der Geschichte. Wir hatten die Gelegenheit, uns über die besonderen Herausforderungen im Kindergottesdienst auszutauschen. Auch kam die persönliche Begegnung und das Essen nicht zu kurz. So kehren wir mit neuen Anregungen und Ideen nach Cambridge zurück und hoffen in der nächsten Zeit manches umsetzen zu können.

Dankbar können wir hier in Cambridge sein über die Anzahl der Kinder, die immer wieder zum Kindergottesdienst kommen. Meist sind 10 oder mehr Kinder dabei. Zur den besonderen “Familienkirchen” haben wir in der Regel über 30 Personen. Ein grosses Geschenk ist auch der Kreis an engagierten Mitarbeiterinnen für die regulären Kindergottesdienste. Im Moment sind das Susanne Fischer-Kremer, Susanne Guly, Uta Hill und Anne Schütz. Wir freuen uns auch, dass wir Jantje Technau neu in unserem Team begrüssen dürfen. Über weitere Mitarbeiter freuen wir uns jederzeit!

Susanne Guly